Austausch, neue Kontakte und starke Impulse
Am 25. und 26. November 2025 nahm die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung am Treffen der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) in Hannover teil. Petra Seidel und René Schwerdtel nutzten die Veranstaltung, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, wertvolle Kontakte zu knüpfen und neue Impulse für die Arbeit der Stiftung mitzunehmen.
Fotoausstellung als Türöffner für Gespräche
Im Rahmenprogramm präsentierte die Stiftung die großformatige Fotoausstellung „90 Jahre alt und mitten im Leben“. Die Bilder berührten viele Besucherinnen und Besucher und führten immer wieder zu Gesprächen über gelungene Projekte in anderen Städten. Die Ausstellung erwies sich als starker Impulsgeber – und als Brücke für Austausch und Vernetzung.
Ein bundesweites Netzwerk mit großer Bedeutung
In Deutschland gibt es rund 500 Seniorenbüros, die präventive und unterstützende Angebote vor Ort bündeln. Die Betreiber sind Landkreise, Kommunen, Wohlfahrtsverbände oder freie Träger. Sie sind häufig zentrale Anlauf- und Koordinationsstellen in den Kommunen – für Beratung, Begegnung, Engagement und viele Fragen rund ums Älterwerden. Deutlich wurde: Chancengerechtigkeit im Alter, die Stärkung von Selbstbestimmung und eine verlässliche soziale Infrastruktur bleiben zentrale Aufgaben.
Vernetzung als Schlüssel – auch für 2026
Obwohl die Stiftung nicht Mitglied der BaS ist, wurden unsere Mitarbeiter sehr offen aufgenommen. Die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung hat zur Förderung der Teilhabe von Senioren eine App entwickelt, die 2026 unter dem Label Social Senior Club pilotiert wird. Die Gespräche mit den verschiedenen Seniorenbüros lieferten uns wichtigen Input sowohl für unser Social Senior Club App-Projekt als auch für die Entwicklung von Versorgungsquartieren, in denen bürgerliches Engagement und kommunale Träger zusammenkommen.
Der Aufbau von Versorgungsquartieren für ein selbstbestimmtes Leben im Alter ist ein Schwerpunkt der Stiftungsarbeit. Besonders wertvoll war auch das Kennenlernen von Verantwortlichen aus BaS und BAGSO, in deren Geschäftsstellen viele Fäden der Seniorenarbeit zusammenlaufen. Für 2026 ist eine weitere Vernetzung ausdrücklich gewünscht.






Konkrete nächste Schritte
Im Fokus für die weitere Zusammenarbeit stehen u. a. die Seniorenbüros in Hannover, Berlin, Hamburg, Leipzig, Thüringen, NRW und Rheinland-Pfalz. Die gesammelten Informationen und Kontakte werden nun strukturiert ausgewertet und in unsere Kontaktliste übernommen.
Abschluss in besonderem Rahmen
Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Belit Onay. Den Abschluss bildete ein Empfang der Stadt Hannover im Alten Rathaus – ein wertschätzender Rahmen für Austausch und neue Verbindungen.
Fazit: Das Treffen in Hannover hat gezeigt, wie beeindruckend das Engagement der Haupt- und Ehrenamtlichen in den Seniorenbüros ist – und wie wichtig Vernetzung für gute Lösungen im Quartier bleibt. Für die Stiftung war die Teilnahme ein klarer Gewinn: fachlich, strategisch und menschlich.