Seniorenarbeit und Behindertenhilfe verbinden – ein starkes Miteinander

Seniorenarbeit und Behindertenhilfe verbinden – ein starkes Miteinander

4. Februar 2026

Wie lassen sich soziale Teilhabe, sinnstiftende Arbeit und Nachhaltigkeit miteinander verbinden? Die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung zeigt mit einem besonderen Projekt, wie aus einer guten Idee eine echte Win-Win-Win-Situation entstehen kann.

In Zusammenarbeit mit den Lebenshilfe Rhein-Sieg Werkstätten in Eitorf entstehen derzeit Riesen-Jenga-Türme aus Holzabfällen – gefertigt von Menschen mit Behinderungen und bestimmt für den Einsatz in Seniorenheimen und Einrichtungen der Altenhilfe.

Sinnvolle Arbeit in den Werkstätten

Für dieses Projekt haben die Werkstätten eigens behindertengerechte Vorrichtungen eingerichtet. So können die Beschäftigten das Abfallholz selbstständig zuschneiden, schleifen, anzeichnen und bearbeiten. Jeder einzelne Bauklotz wird am Ende mit einem speziell angefertigten Brandstempel „Social Senior Club“ versehen – ein sichtbares Zeichen für die soziale Idee hinter dem Spiel.

Die Arbeit ist abwechslungsreich, greifbar und sinnstiftend: Aus Holzresten entsteht etwas Neues, Hochwertiges und Nutzbares. Für die Beschäftigten bedeutet das Anerkennung, Teilhabe und das gute Gefühl, etwas für andere Menschen zu schaffen.

Spielspaß mit Mehrwert für Seniorinnen und Senioren

Die fertigen Riesen-Jenga-Spiele werden an Seniorenheime und Einrichtungen der Altenhilfe weitergegeben. Dort stoßen sie auf große Begeisterung. Die extra großen Holzklötze sind gut greifbar und damit ideal für ältere Menschen – auch bei eingeschränkter Feinmotorik.

Ein weiterer Vorteil: Das verwendete Holz ist leichter als herkömmliches Massivholz. Selbst wenn der Turm einmal umfällt, besteht keine Verletzungsgefahr. So wird das Spiel zu einer sicheren, gemeinschaftlichen Aktivität, die Motorik, Konzentration und vor allem das Miteinander fördert.

Nachhaltig gedacht

Da ausschließlich Abfallholz verwendet wird, ist das Projekt auch aus ökologischer Sicht überzeugend. Ressourcen werden geschont, Restmaterialien sinnvoll weiterverwertet und neue Produkte entstehen ohne zusätzlichen Holzeinschlag. So verbindet das Projekt soziale Verantwortung mit Umweltverträglichkeit.

Drei Gewinner, ein Projekt

  • Menschen mit Behinderungen erleben sinnvolle Arbeit und Wertschätzung
  • Seniorinnen und Senioren profitieren von einem inklusiven, sicheren Spielangebot
  • Die Umwelt wird durch die Nutzung von Abfallholz geschont

Ein Projekt, das zeigt, wie viel möglich ist, wenn soziale Bereiche zusammengedacht werden.

🎥 Im Video erhalten Sie einen lebendigen Eindruck von der Herstellung der Spiele und ihrem Einsatz in der Seniorenarbeit.

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