Fotoausstellung der Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung auf der ALTENPFLEGE 2026
Musik kann Türen öffnen – selbst dann, wenn Worte längst fehlen. Genau diese besondere Kraft steht im Mittelpunkt des Projekts „Lieblingsmusik für Menschen mit Demenz: Implementation und Verstetigung von individualisierter Musik in Pflegeheimen“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das von der Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung unterstützt wird.
Auf der ALTENPFLEGE Messe 2026 in Essen macht die Stiftung dieses Thema nun auf besondere Weise sichtbar: mit einer eindrucksvollen Fotoausstellung.
„…nur so kann der Transfer in den Pflegealltag gelingen“
„Hallo Herr Schwerdtel, ich bin begeistert von Ihren Fotos. Ich glaube, nur so, kann ein Transfer der Musik, als Brücke im Rahmen von Beziehungsgestaltung, in den Pflege- und Betreuungsalltag gelingen😊!“
— Einrichtungsleitung, Friedrich-Zimmer-Haus der Diakoniestiftung Thüringen
Dieses Zitat bringt auf den Punkt, was die Ausstellung leistet: Sie macht sichtbar, wie Musik als Brücke wirkt – zwischen Menschen, Erinnerungen und Beziehungen.





Emotionen sichtbar machen
Die Ausstellung zeigt Fotografien von René Schwerdtel, die im Friedrich-Zimmer-Haus, im Haus Emmaus und im Elisabeth Haus der Diakoniestiftung Thüringen entstanden sind.
Die Bilder fangen berührende Momente ein: Menschen mit Demenz, die durch Musik wieder in Kontakt treten, reagieren, lächeln oder ganz bei sich sind. Sie machen sichtbar, was wissenschaftliche Studien belegen – dass Musik Zugang schafft, wo Sprache nicht mehr reicht.
So entsteht ein unmittelbarer, emotionaler Zugang zu einem Thema, das oft abstrakt bleibt: Lebensqualität, Würde und Teilhabe von Menschen mit Demenz.





Forschung trifft Praxis
Die Ausstellung ist eng mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Universität Jena verbunden. Studien zeigen, dass individualisierte Musik eine wirksame, nichtmedikamentöse und zugleich einfach umsetzbare Intervention ist, die Wohlbefinden steigert, Unruhe reduziert und soziale Interaktion fördert.
Ziel des aktuellen Projekts ist es, diese Erkenntnisse bundesweit in die Praxis zu überführen und langfristig zu verankern.





Austausch vor Ort
Interessierte Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, sich direkt vor Ort zu informieren und ins Gespräch zu kommen:
- 21. April 2026:
Dr. Lisette Weise und Madeleine Helbig aus dem Forschungsteam der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind am Stand präsent und geben Einblicke in das Projekt und die wissenschaftlichen Hintergründe. - Alle Messetage:
Fotograf René Schwerdtel ist vor Ort und steht für Gespräche über die Entstehung der Bilder und die Erfahrungen im Projekt zur Verfügung.
Besuchen Sie uns
Die Ausstellung ist während der gesamten Messe zu sehen:
📍 ALTENPFLEGE 2026, Essen
📍 Halle 7, Stand 412
Mehr als Bilder
Die Ausstellung zeigt nicht nur Fotografien – sie erzählt Geschichten. Geschichten von Menschen, die durch Musik wieder Zugang zu Erinnerungen, Emotionen und Beziehungen finden.
Sie macht deutlich, worum es im Kern geht: eine Pflege, die den Menschen sieht – und Wege findet, ihn zu erreichen.
Denn selbst wenn vieles verloren geht, bleibt oft etwas ganz Besonderes:
Musik.