Warum mobilisierende Pflege nicht wirklich ankommt – und was das für die Zukunft der Pflege bedeutet

Präventionspflege als Zukunftsmodell – Verantwortung gemeinsam gestalten

26. Februar 2026

Hamburg, 20. Februar 2026 – Der Besuch der Hamburger Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer im Albertinen Haus in Hamburg-Schnelsen unterstreicht, wie groß das politische und gesellschaftliche Interesse an innovativen Pflegekonzepten inzwischen ist.

Im Mittelpunkt stand das Projekt „SGB Reha – Präventionspflege“, ein durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördertes Modellprojekt unter Konsortialführung der AOK Rheinland/Hamburg.

Für uns als Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung ist dieses Projekt weit mehr als ein Modellversuch. Es ist ein konkreter Beweis dafür, dass stationäre Pflege neu gedacht werden kann – rehabilitativ, sektorenübergreifend und konsequent am Menschen orientiert.

Warum wir die Weiterführung des Modellprojektes unterstützen

Obwohl die offizielle Interventionsphase abgeschlossen ist, wird das Projekt im Albertinen Haus seit April 2025 während der Evaluationsphase fortgeführt.

Die Weiterfinanzierung erfolgt durch die AOK Rheinland/Hamburg und die Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung.

Für uns ist diese Entscheidung konsequent.

Solange rehabilitative Therapieansätze in stationären Pflegeeinrichtungen nicht flächendeckend und regelhaft in der Gesetzgebung verankert sind, braucht es Partner, die Verantwortung übernehmen. Wir sehen es als unsere Aufgabe, innovative Modelle nicht nur zu ermöglichen, sondern ihre Verstetigung aktiv mitzugestalten.

Ein Modell mit Signalwirkung

„SGB Reha“ zeigt, dass sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen Pflege, Therapie und medizinischer Versorgung praktikabel ist – und wirkt. Nun gilt es, die Ergebnisse der Evaluation ernst zu nehmen und politische Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Präventionspflege nicht Projekt bleibt, sondern Bestandteil der Regelversorgung wird.

Stationäre Pflege kann mehr sein als Versorgung.

  • Sie kann rehabilitativ wirken.
  • Sie kann Selbstständigkeit fördern.
  • Sie kann Lebensqualität zurückgeben.

Als Edgar und Nina Kummerfeldt Stiftung werden wir weiterhin dazu beitragen, dass dieser Ansatz Schule macht – im Interesse der Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, und derjenigen, die sie täglich leisten.

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